Das ist ein Rezept, welches ich einer Speise in einem meiner Lieblingsrestaurants nachempfunden habe. Dort heißt es (glaub ich) „Butterfly grilled Chicken with Peanut Sauce“. Es wird dort ähnlich wie hier auf Spinat und Reis serviert, aber ich kanns leider nicht so schön anrichten, wie sie. Das Rezept dürfte aber ziemlich knapp dran sein, vom Geschmack nach zu urteilen.

Zutaten (für 2 Portionen)

  • 1-2 mittelgroße Zwiebeln
  • 400 g Huhn (Brust)
  • eine Handvoll Weißmehl
  • Bouillon – selbstgemacht oder von Knorr
  • 400 g Spinat
  • 250 ml Schlagobers
  • ein wenig Öl
  • 1-2 Gläser Wasser
  • 3 TL Erdnusspaste (ungesüßt!)
  • 2 EL Zucker
  • Sushireis nach Belieben

Und so kommst du zu deinem Erdnusshuhn

Zuerst machst du dir den Reis – ganz normal: Reis waschen, dann 1 : 1,25 mit Wasser kombinieren, Salz dazu und ab in den Reiskocher (oder auch am Herd) und wie einen normalen Reis zubereiten. Der Sushireis dauert am längsten, deshalb fangen wir mit ihm an.

Den Spinat – ob tiefgekühlt oder frisch – setzt du in einem Topf mit ein wenig Öl an und lässt ihn langsam durchschmoren, bis er durch ist. Hier das Salz nicht vergessen! Währenddessen kommt die Kunst mit dem Huhn…

Zuerst schneidest du die Zwiebel klein und röstest sie mit Öl ein wenig an. Dann schneidest du auch die Hühnerbrüste klein und bratest sie zusammen mit den Zwiebeln schön durch.

Sobald sowohl die Zwiebeln als auch das Huhn fertig sind, nimmst du beides aus der Pfanne in eine Schüssel, gibst noch ein wenig Öl in die Pfanne und auch ein wenig Mehl. Das schwitzt du kurz an, bis es klumpt und ein wenig Farbe annimmt. Am besten nimmst du dir einen Schneebesen für die folgenden Schritte, denn es kommt die Bouillon dazu, unter dauerndem Rühren. Es wird alles zu dick sein und du wirst dich fragen, was du falsch gemacht hast und wie du jemals jetzt zu deinem Erdnusshuhn kommen sollst.

Nicht verzagen, Raubtierfütterung.at fragen!

Zu dem Mehl-Suppen-Öl-Gemisch kommt dann ca. 150 ml Wasser dazu, weiterhin umrühren nicht vergessen! Dann gibst du die Erdnusspaste dazu, wenn sie möglichst verteilt ist, das Schlagobers. Sollte es zu klumpig sein, ein wenig Wasser dazu, weiter umrühren und aufkochen lassen, bis die Sauce eine schöne cremige Konsistenz hat. Dann gibst du ein wenig Zucker dazu, bis es den Geschmack hat, den du möchtest – aber nicht zuviel, es soll nicht süß werden, nur süßer!

Danach gibst du das Huhn und die Zwiebeln wieder dazu und rührst – mit einem normalen Kochlöffel – noch ein paar Mal darin um.

Richtig drapiert man das ganze in einer Schüssel; ganz unten der Reis, dann der Spinat, oben drüber thront dann das Erdnusshuhn. Auf unserem Foto haben wir das Erdnusshuhn nicht zum zweiten Mal in die Pfanne, damit noch sichtbar ist, was es sein soll.

Guten Appetit!

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